• Keine Steuerbefreiung für Anschlussbehandlungen

    by  • 25. Januar 2012 • Gesetzgebung

    Physiotherapeuten konnten bis dato unter den Voraussetzungen des § 4 Nr. 14 UStG in größerem Umfang von der Umsatzsteuer befreite Leistungen erbringen. Dies galt insbesondere für ärztlich verordnete Behandlungen, aber auch für weiterführende Anschlussbehandlungen. Gem. der OFD Frankfurt soll dies ab 2012 nicht mehr gelten. Für Anschlussbehandlungen gilt nunmehr nach § 12 Abs. 2 Nr. 9 UStG der ermäßigte Steuersatz von 7 %.

    Für heilbehandelnde Berufe ist nunmehr Vorsicht geboten. Bei Überschreiten der Kleinunternehmer-Schwelle ist bei Nichtberücksichtigung mit erheblichen Umsatzsteuernachzahlungen zu rechnen.
    OFD Frankfurt/M.,  DStR 2011 S. 1763

    Diese Seite druckerfreundlich anzeigen