• Kanzlei Adam & Partner setzt Fluggastrechte vor dem AG Frankfurt/Main durch

    by  • 14. März 2012 • Kanzlei, Rechtsprechung

    Mit heutigem Urteil bestätigt das AG Frankfurt/Main, Az. 29 C 1790/11, den Anspruch auf Ausgleichszahlung eines von uns vertretenen Flugreisenden.

    Der Sachverhalt:

    Der Kläger erlitt aufgrund eines Triebwerkschadens auf dem von der Beklagten durchgeführten Flug von Frankfurt/Main nach Kuala Lumpur eine mehr als sechsstündige Verspätung. Der Kläger wandte sich daraufhin zunächst erfolglos an die Beklagte und forderte eine Ausgleichszahlung, die er auf die Fluggastrechteverordnung (FluggastrechteVO), stützte. Die Beklagte verweigerte die Zahlung. Daraufhin beauftragte der Kläger unsere Kanzlei mit der Durchsetzung seines Anspruchs.

    Die Entscheidung:

    Das AG Frankfurt/Main gab uns in vollem Umfang Recht und verurteilte die Beklagte zur begehrten Ausgleichszahlung und zur Zahlung der Kosten außergerichtlicher Rechtsverfolgung, sowie zur Übernahme der Kosten für die Einholung einer Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung des Klägers.

    Das Gericht folgte dabei unserer Auffassung zur örtlichen Zuständigkeit, da ein Luftbeförderungsvertrag mit Erfüllungsort (auch) in Frankfurt/Main vorlag.

    Auch in der heiß umstrittenen Frage, ob die Vorschriften der FluggastrechteVO für die Annullierung von Flügen auch auf Fälle erheblicher Verspätung anwendbar sind, folgte das Gericht unserer Auffassung.

    Berufung gegen das Urteil wurde nicht zugelassen.

     

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    Boris Maskow

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