• Update: „gewerbeauskunft-zentrale.de“ GWE Wirtschaftsinformations GmbH

    by  • 7. Januar 2013 • Kanzlei, Rechtsprechung

    Das Internet ist voller Kostenfallen. Viel sicherer ist dagegen das „real life“ mit seinen echten Dokumenten aus Papier – könnte man meinen. Doch auch hier lauern Probleme. So werden  Gewerbetreibende oftmals schon kurz nach der Unternehmensgründung mit Faxen und Briefen eingedeckt, deren Äußeres bei flüchtiger Ansicht einen behördlichen Anschein erweckt. Und das ganz gezielt. Einer der bekannteren Betreiber kostenpflichtiger Branchenverzeichnisse ist die Düsseldorfer GWE Wirtschaftsinformations GmbH mit ihrem Internetportal „gewerbeauskunft-zentrale.de“. Die Kanzlei Adam & Partner vertritt Unternehmer und Verbraucher, die z.B. von der GWE Wirtschaftsinformations GmbH und ihren Bevollmächtigten aufgefordert wurden, teilweise beträchtliche Rechnungen für Brancheneintragungen, Inkasso- und Rechtsanwaltsgebühren auszugleichen. Denn insbesondere handelsregisterpflichtige Unternehmen erhalten regelmäßig Schreiben, mit denen ihnen der Eintrag in online geführte Branchenverzeichnisse angeboten wird. Diese Angebote enthalten aber häufig Entgeltklauseln, die nach der drucktechnischen Gestaltung des Antragsformulars so unauffällig in das Gesamtbild eingefügt sind, dass sie von dem Vertragspartner des Klauselverwenders dort überhaupt nicht vermutet werden. Wenn dann im Eifer des Gefechts einer soeben erst stattgefundenen Unternehmensgründung die Geschäftsführung nicht unangenehm behördlich auffallen will und eines dieser Angebote unterzeichnet zurücksendet, im Glauben, es handle sich dabei um die Erfüllung einer öffentlichrechtlichen Verpflichtung, dann hören die Angebotsversender schon ihre Kassen klingeln.

    Denn in aller Regel hat der betroffene Unternehmer mit einer per Faxformular an z.B. die GWE GmbH zurückgesandten Unterschrift erklärt, sich auf zwei Jahre die Dienste des Branchverzeichnisbetreibers sichern zu wollen. Der hat dementsprechend flugs eine happige Rechnung erstellt, die übrigens von zahlreichen anderen Unternehmern mit der Faust in der Tasche bezahlt werden dürfte, da es sich ja vermeintlich um eine Pflichtabgabe handelt. Doch manchem kaufmännischen Geschäftsführer oder Verbraucher wird bei konkreter  Rechnungsdurchsicht klar, was er da eigentlich unterschrieben hat. Die dann folgende Auseinandersetzung mit dem vermeintlichen Gläubiger, Inkassobüros und einer Schar von Rechtsanwälten droht dann, wertvolle Zeit und Nerven zu rauben.

    Wenn auch Sie Post von der GWE GmbH oder einem ähnlich operierenden Unternehmen erhalten haben, heißt es „nicht verzagen“. Die Kanzlei Adam & Partner übernimmt die gesamte Auseinandersetzung mit Unternehmen wie der GWE GmbH  für Sie. Vom Abwehranschreiben über die Korrespondenz mit Mahnabteilung, Inkassobüros und gegnerischen Rechtsanwälten erhalten Sie bei uns professionelle Forderungsabwehr aus einer Hand. Sprechen Sie uns einfach an.

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    Boris Maskow

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